DKM geht in Ampfing in die Halbzeit

29.05.2018

Bereits am kommenden Wochenende biegen die vier DMSB-Kartsportprädikate DKM, DJKM, DSKM und DSKC im bayerischen Ampfing in die zweite Saisonhälfte ein. Auf dem Schweppermannring treten über 170 Piloten aus aller Welt in den Wertungsläufen fünf und sechs an. Die Titelkämpfe sind in allen Klassen weiter offen.

Drei Wochen nach dem ersten deutschen Gastspiel in Wackersdorf, reist der DKM-Tross weiter nach Südostbayern. Auf der 1.063 Meter langen Strecke in Ampfing starten die Teilnehmer aus über 25 Nationen in die nächsten Wertungsläufe. Angeführt werden die Klassen von Harry Thompson (DKM), Kai Askey (DJKM), Jorrit Pex (DSKM) und Emilien Denner (DSKC).

Live-Action im Online-Stream

Ab Samstagmorgen um 10:10 Uhr sind alle Geschehnisse aus Ampfing live im Online-Stream (www.kart-dm.de) zusehen. Auf Fahrer, Teams und Zuschauer wartet ein volles Programm. Neben den Zeittrainings absolviert jede Klasse insgesamt drei Vorläufe. Daraus ziehen am Ende die besten 34 Pilotinnen und Piloten in die großen Finals am Sonntag ein. Diese werden ab 9:10 Uhr live übertragen.

Meisterschaften weiterhin offen

Nach den ersten vier Wertungsläufen präsentieren sich die Meisterschaften erfreulich ausgeglichen. In der Deutschen Kart-Meisterschaft führt Harry Thompson (Ricky Flynn Motorsport) aktuell das Klassement an. Drei-Mal sah der Brite das Ziel bereits als Sieger, musste aber auch in Wackersdorf einen Ausfall verzeichnen und verlor dadurch etwas von seinem Vorsprung. Die Verfolgerrolle haben Hugo Sasse (TB Racing Team) aus Deutschland und der amtierende Junioren-Champion Kas Haverkoort (Zanardi Racing Team) eingenommen. Tijmen van der Helm (KSM Schumacher Racing Team) ist aktuell vierter vor Alexander Taucher (Lanari Racing Team). Der Deutsche gewann das zweite Finale in Wackersdorf und zählt Ampfing zu seinen Lieblingsstrecken.

Wild ging es bisher bei den Junioren zu. Mit Kai Askey (Ricky Flynn Motorsport), Ben Dörr (TB Racing Team), Sebastian Ogaard (TK Racing) und Enzo Trulli (CRG Holland) verbuchten vier Fahrer die maximalen Punkte für einen Laufsieg auf ihren Konten. Entsprechend eng gestaltet sich das Klassement. Den ersten Askey und den sechsten Trulli trennen weniger als 20 Punkte. Hinter dem Führenden Briten, ist Ben Dörr als Zweiter der beste deutsche Junior. Nach zwei Podestplätzen in Wackersdorf, möchte der Hesse auch in Ampfing kräftig punkten. Die Konkurrenz wird ihn aber nicht so einfach ziehen lassen. Hinter ihm komplettieren Zak O´sullivan (Ricky Flynn Motorsport), Ogaard und Jak Crawford (Kosmic Kart Department) die weiteren Ränge.

Als fleißiger Punktesammler ist Jorrit Pex (CRG Holland) in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft bereits aus den vergangenen Jahren bekannt und so führt der sechsfache Champion auch diesmal das Klassement an. Sein Vorsprung ist aber nicht komfortabel: Fabian Federer (SRP Racing Team) liegt mit nur sechs Punkten Rückstand hinter ihm. Der Südtiroler gewann beim Auftakt in Italien ein Rennen, musste aber auch schon einen Ausfall verzeichnen. Ein ähnliches Schicksal ereilte Stan Pex (CRG Holland) – der Bruder von Jorrit entschied einen Durchgang in Wackersdorf zu seinen Gunsten und ist mit 14 Punkten Rückstand in direkter Schlagdistanz. Auf den Plätzen vier und fünf tummeln sich die beiden Deutschen Alexander Schmitz und Daniel Stell (Mach1 Motorsport).

Etwas komfortabler ist die Situation für Emilen Denner (CRG Holland) im DMSB-Schaltkart-Cup. Der Fahrer aus Frankreich fuhr bisher zwei Mal auf die Pole-Position und gewann drei Rennen. Allein beim zweiten Durchgang in Wackersdorf musste er einen Rückschlag verkraften. Den Sieg holte sich Alessio Curto (Valier Motorsport), der damit auch die Verfolgerrolle einnahm. Nur knapp hinter ihm belegt Tobias Mähler (Kartshop Ampfing) aus München Rang drei. In Ampfing gehört der Lokalmatador zu den großen Favoriten und kann den Sprung an die Spitze schaffen. Pawel Myszkier (Mach1 Motorsport) aus Polen und Thomas Neumann (SRP Racing Team) schließen die Top-Fünf ab. Letzterer Neumann hat mit 60 Zählern aber schon einen deutlichen Rückstand auf den Spitzenreiter.

Bereits am Freitag gehen die Teilnehmer in mehreren freien Trainings auf die Strecken. Die ersten Entscheidungen fallen dann samstags in den Qualifyings ab 10:15 Uhr. Die Vorläufe starten nach der Mittagspause um 13:05 Uhr. Sonntag treten die jeweils besten Fahrerinnen und Fahrer in den Finals gegeneinander an. Insgesamt finden zwischen 9:30 Uhr und 16:45 Uhr zehn Wertungsläufe statt.